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Der Ort wird in Urkunden von 1486 erstmals
offiziell erwähnt.
Die
Schriftstücke entstanden anlässlich des Verkaufs von
Besitzungen der sogenannten Herrenmannen des damaligen
Schleswigschen Landadels. Diese Landedelleute waren
privilegiert, da sie dem König Kriegsdienst zu Pferde
leisteten.
Der Name Stadum ist ein Ausdruck für Wohnstätte.
Der Ort ist aber gewiss viel älter als die Verkaufsurkunden
ausweisen. Darauf deutet
der Fund eines Rinderskeletts hin, das 1976 in einer Baugrube
entdeckt wurde.
Das Landesamt für Vor- und Frühgeschichte in Schleswig
ermittelte anhand von
Laboruntersuchungen, dass das Tier im 4. Jahrhundert nach Chr.
gelebt hat.
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Da
Stadum und Holzacker bereits in den Kirchenbüchern von 1359
vorkommen
und es viele Besiedlungshinweise aus noch früherer Zeit gibt,
kann man davon ausgehen, dass die beiden Dörfer schon weit
länger bestehen als die offizielle Urkunde ausweist. Weitere
Indizien, die für ein höheres Alter sprechen, sind Spuren von
Siedlungen aus der mittleren Steinzeit ( ab 8000 v.Chr. ) bis
zur Eisenzeit ( ab 500 v.Chr. )
Im Langenberger Forst wurden auf Stadumer Gebiet 2 guterhaltene
Hügelgräber aus
der Bronzezeit ( ab 1800 v. Chr. ) gefunden. Sie deuten
ebenfalls auf ein hohes Alter hin.
Da es jedoch keine weiteren schriftlichen Beweise
gibt,
bleibt das tatsächliche Alter des Dorfes im Dunkel.
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